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Employer of Record: Der unsichtbare Held in M&A-Prozessen


Wenn es um Mergers & Acquisitions (M&A) geht, denkt man in der Regel an glänzende Konferenzräume, anspruchsvolle Verhandlungen und komplexe Finanztransaktionen. Was jedoch häufig übersehen wird, ist das kritische und oft turbulente Kapitel des Personalmanagements, das in solchen Zeiten zum Vorschein kommt. Hier spielt der Employer of Record (EOR) eine entscheidende, wenn auch oft unsichtbare Rolle.


Die Herausforderung: Personalmanagement in der Übergangsphase

Die Herausforderungen für deutsche Unternehmen in M&A-Prozessen sind vielfältig. Einerseits muss die Geschäftskontinuität aufrechterhalten werden, andererseits treten oft Personalengpässe auf. Diese Engpässe können entstehen, weil Schlüsselpositionen vakant sind oder weil zusätzliche Arbeitslasten durch die Integration zweier Unternehmen entstehen.


Employer of Record: Die Lösung aus dem Schatten

Ein Employer of Record ist eine Organisation, die formal als Arbeitgeber für Arbeitnehmer fungiert, während diese in der Praxis ihre Dienste für ein anderes Unternehmen erbringen. In M&A-Szenarien erweist sich ein EOR als wertvoller Partner, indem er temporäres Personal zur Verfügung stellt, um Vakanzen zu füllen oder Spitzenlasten zu bewältigen. Ein Employer of Record bietet in solchen Fällen einige wichtige Vorteile für Unternehmen, die einen M&A-Prozess durchlaufen:


Kontinuität und Stabilität

Einer der größten Vorteile eines EOR in M&A-Prozessen ist die Fähigkeit, Kontinuität und Stabilität zu gewährleisten. Der EOR übernimmt die rechtliche und administrative Verantwortung für die Arbeitnehmer, was bedeutet, dass das übernehmende Unternehmen sich auf die Integration und strategische Ausrichtung konzentrieren kann, ohne sich in personalbezogenen Details zu verlieren.


Flexibilität und Skalierbarkeit

In Zeiten des Umbruchs sind Flexibilität und Skalierbarkeit entscheidend. Ein EOR ermöglicht es Unternehmen, schnell auf sich ändernde Personalbedürfnisse zu reagieren, indem er alle administrativen Aufgaben für durch das Kundenunternehmen ausgewählte Mitarbeiter übernimmt, die für kurz- oder mittelfristige Projekte eingesetzt werden können.


Minimierung von Compliance-Risiken

M&A-Prozesse sind oft von rechtlicher Komplexität geprägt. Ein EOR minimiert Compliance-Risiken, indem er sicherstellt, dass alle Arbeitnehmer gemäß den lokalen Arbeitsgesetzen und Vorschriften beschäftigt werden. Dies ist besonders wichtig in Situationen, in denen internationale Märkte oder unterschiedliche Rechtsräume involviert sind.


Schlussfolgerung: Ein Partner im Hintergrund, aber zentral für den Erfolg

Obwohl der Employer of Record meist im Hintergrund agiert, ist seine Rolle in M&A-Prozessen nicht zu unterschätzen. EORs bieten die notwendige Flexibilität, Stabilität und Compliance-Sicherheit, um die oft stürmischen Gewässer einer Unternehmensübernahme erfolgreich zu navigieren. Für deutsche Unternehmen, die auf dem Weg des Wachstums durch Akquisition sind, ist ein EOR nicht nur Helfer in der Not, sondern strategischer Partner auf dem Weg zum Erfolg.


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